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Friedrichstadt - Am Westersielzug

Herzog Friedrich III. von Schleswig-Gottorf hatte eine Idee. Mit einer neuen Stadt an der gut schiffbaren Eider wollte er seine Steuerkasse füllen. Dafür nahm er Kontakt zu Niederländern auf, die als die besten Kaufleute ihrer Zeit galten. Es gelang ihm, einige niederländische Glaubensflüchtlinge zum Aufbau von Friedrichstadt zu bewegen. Sie gehörten einer neuen, in ihrer Heimat verbotenen Glaubengemeinschaft an und nannten sich Remonstranten. Der Herzog versprach den Siedlern religiöse Freiheit und erlaubte ihnen den Bau einer Stadt nach ihren Vorstellungen.
 
Damit erwies sich der Herzog als sehr fortschrittlich: Die Religionsfreiheit, die er den niederländischen Glaubensflüchtlingen anbot, dehnte er auch auf Angehörige anderer Religionsgemeinschaften aus. So wurde Friedrichstadt eine religiöse Freistadt, deren Toleranz zwar wirtschaftlich begründet war, die aber doch im Laufe der Jahrhunderte vielen eine Zuflucht bot.
 
Der heutige Besucher trifft auf eine verträumte Kleinstadt, deren holländische Wurzeln auf Schritt und Tritt spürbar sind. Auch die religiöse Vielfalt spielt hier immer noch eine wichtige Rolle.

Quelle: www.friedrichstadt.de

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